Nach der Krise: Was erwartet uns? Was ist noch zu tun?
Zu diesem Thema hatte die Vaihinger Scharr-Gruppe zusammen mit dem Landtagsabgeordneten des Filderwahlkreises Thomas S. Bopp Geschäftspartner und interessierte Bürger in das Vaihinger Scharr-Stammhaus eingeladen. Kein geringerer als der frühere baden-württembergische Finanzminister und heutiges Mitglied im Leitungsausschuss des SoFFin, Gerhard Stratthaus MdL konnte für dieses Thema gewonnen werden.
Dementsprechend kompetent und doch sehr verständlich ging der studierte Ökonom Stratthaus in seinem fast einstündigen Vortrag auf die zweit größte Weltwirtschaftskrise, nach der von 1929/30, ein. Er machte deutlich, dass der Unterschied zur Krise im letzten Jahrhundert darin liege, dass wir „nur“ eine Finanz- und Wirtschaftskrise hatten und nicht auch noch eine politische Krise. Rückblickend nannte er noch einmal die Ursachen, die den Ausbruch der Krise verursachten.
Die Bundesrepublik Deutschland und insbesondere Baden-Württemberg sind am schnellsten aus der Krise herausgekommen. Nun, am Ende dieser Malaise, gibt es neue Machtverhältnisse auf der Welt. Die Wirtschaftskrise ist im Griff, nicht aber die Währungskrise. Der chinesische Renminbi gilt gegenüber dem Dollar immer noch um 40 % unterbewertet. Gerhard Stratthaus folgert daher in einem Schlusssatz: „Freiheit allein führt zum Chaos, zu viel Ordnung zum Zuchthaus. Nur die gesunde Mischung zwischen beidem führt zum Erfolg“. Aus diesem Grund plädiert er für die Besinnung auf die soziale Marktwirtschaft.
Im Anschluss moderierte Thomas S. Bopp MdL eine spannende Diskussionsrunde und bedankte sich bei Gerhard Stratthaus mit einem Buch. Gegenüber dem Gastgeber Rainer Scharr betonte er erneut, dass er froh ist, ein so innovatives und erfolgreiches mittelständiges Unternehmen in seinem Wahlkreis zu wissen.



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